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Bei strahlendem Sonnenschein und tiefblauem Himmel machten wir einen Ausflug zur Großen Mauer bei Jīnshānlǐng. 2 1/2 Stunden Busfahrt, 30 Minuten Fußmarsch, dann bestiegen wir als einzige Reisegruppe weit und breit das monumentale, der Landschaft Dramatik verleihende Bauwerk. Einige Einheimische begleiteten uns während unserer ganzen zweistündigen Tour, lächelten, versuchten uns beim Treppensteigen behilflich zu sein und wollten uns doch nur ihre T-Shirts und Reiseführer verkaufen. Da wir die einzigen Touristen in Sichtweite waren, ruhte ihre vergebene Aufmerksamkeit ganz auf uns. Sie haben an diesem Vormittag wenig Umsatz gemacht.
Trotzdem konnten wir das Bauwerk und die umgebende Natur in vollen Zügen genießen und waren bereits um 17:00 Uhr zurück im Hotel.

Am Nachmittag besuchten wir in kleiner Gruppe nochmal den riesigen Tiān’ānmén Platz und schauten uns die Säule der Volkshelden und das Mao-Mausoleum an (von außen; Öffnungszeiten sind von 8-12 Uhr). Von außen lässt sich nicht viel über das Gebäude sagen außer dass es groß und viereckig ist. Beide – Säule und Mausoleum – sind abgesperrt und von strammstehenden Operettensoldaten bewacht; Vorrichtungen für die Abfertigung einer riesigen Schlange von Besuchswilligen sind bereitgestellt; ob sie vonnöten sind, konnten wir jetzt nicht beurteilen.

Auf dem Weg vom Hotel kauften wir in einem netten abseits gelegenen Teeladen mit drei charmanten jungen Verkäuferinnen ein Teeservice und Magi zeichnete eine hübsche Kaligraphie mit Bild von und für Elke auf speziellem Zeichenpapier, das in dem Laden bereitlag.
Nachdem wir uns von Mao verabschiedet hatten, schlenderten wir durch die quirlige Einkaufszone um die Qian Men Straße und landeten – vielleicht um einen Kontrapunkt zum gerade erlebten zu setzen – erst mal bei Starbucks.

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