Nach einem innerchinesischen Flug von Beijing sind wir heute gegen Mittag am „kleinen“ Hongqiao Flughafen in Shanghai gelandet. Schon aus dem Flugzeug konnten wir durch den Dunst eine Ahnung von den Dimensionen dieser 20-Millionen-Metropole erhalten. Der Bus-Transfer ins Hotel und eine „Shanghai By Night“-Tour hauptsächlich durch das in weniger als 30 Jahren aus dem Boden gestampfte Wolkenkratzer-Bankenviertel verstärkten den Eindruck. Herr Ding – unser sehr gut deutsch sprechender Reiseleiter, der in Erlangen auf Sprachkurs war und von der Bergkirchweih schwärmte – erwähnte, dass die städtischen Behörden die Zahl der zusätzlichen monatlichen KFZ Zulassungen auf 10’000 kappen, und dass innerhalb des „inneren Rings“ – also in der Innenstadt – 7 Millionen Menschen leben.
Wir waren sehr gut essen im alten Restaurant Meilongzhen und warfen einen kurzen Blick in das alte Viertel am Ende der Nanking Road, aber dennoch war der erste Eindruck trotz der Hitze eher kühl und einschüchternd.